Leserbrief «Neue Zuger Zeitung»

Die Publikation unserer Medienmitteilung bedarf einer Präzisierung. Durchaus korrekt berichtet die Neue Zuger Zeitung, dass die AVES Zug die Energiestrategie 2050 des Bundes ablehnt. Das bedeutet aber nicht, dass sie – wie im Titel festgehalten  – Alternativenergien wie Windkraft und Fotovoltaik grundsätzlich bekämpft. Der Slogan der AVES Schweiz heisst ja nicht umsonst seit Jahrzehnten «alle Energien nutzen».

Im Klartext: Die AVES richtet sich gegen die geplante, völlig überrissene Subventionierung von Wind- und Solarstrom in Milliardenhöhe und die damit einhergehende Verschandelung von Natur, Landschafts- und Ortsbildern. Weil der Strom aus Wind- und Sonnenenergie wegen seines schwankenden, nicht regulierbaren Charakters wenig zur Versorgungssicherheit unseres Landes beiträgt, ist das Kosten-Nutzen-Schaden-Verhältnis für Wind- und Solarstrom schlecht.

Die AVES Zug unterstützt die Nutzung aller Energiequellen auf wirtschaftliche und nachhaltige Art und Weise. Übrigens: Die jährlichen Subventionen in Milliardenhöhe für unwirtschaftliche Stromerzeugung werden vom Steuerzahler und den Mietern bezahlt. Das lehnt die AVES Zug ab.

Für den Vorstand der AVES Zug
Rudolf Balsiger